• Schreiben Sie uns: office@energynext.de
  • Rufen Sie uns an: +49 721 75 40 36 9-1

Wie funktioniert EnergyNext?

Handlungsrahmen

Mehrere virtuelle Energieunternehmen treten miteinander in den Wettbewerb. Die Teilnehmer übernehmen in ihren Unternehmensteams aktive Rollen wie Erzeugung, Energiehandel oder Vertrieb. Vor dem Hintergrund eines dynamischen Marktumfeldes sowie unter Berücksichtigung vorgegebener Rahmenbedingungen müssen sie permanent Entscheidungen treffen, welche bis hin zur Gewinn- und Verlustrechnung und Bilanz sichtbar werden. Darüber hinaus werden auch die Funktionen der Regierung und Bank als aktive Rollen durch Teilnehmer besetzt. Sie tragen die Verantwortung für die Entwicklung, Umsetzung und Einhaltung von energie- und finanzpolitischen Vorgaben.

 

Ablauf eines Workshops

Ein EnergyNext-Workshop besteht aus zwei bis drei aufeinander aufbauenden Runden mit unterschiedlichen realitätsbezogenen und dynamischen Ausgangsszenarien. Jede Runde umfasst mehrere Jahre. Auf diese Weise werden 5-10 Jahre in die Zukunft simuliert, so dass in EnergyNext nicht nur kurzfristige sondern auch mittel- und langfristige Effekte aus den getroffenen politischen und unternehmerischen Entscheidungen abgebildet werden. Auf jede Runde folgt eine Reflexionsphase, die den Transfer der Ergebnisse in die Realität gewährleistet. Abschließend findet ein Energiekongress statt, in welchem die Teilnehmer die Ergebnisse des Workshops aus Ihrer Rolle heraus Revue passieren lassen und präsentieren.

 

Unterschiedliche Szenarien:

In EnergyNext können unterschiedliche energiewirtschaftliche Szenarien simuliert werden. Neben individuellen Settings bieten wir auch vorkonfigurierte Szenarien an.

Beispielszenario 1: „Herausforderung Energiewende“

Dieses Szenario lässt Sie europäische Energiewirtschaftsgeschichte erleben und schafft Verständnis für die aktuellen Herausforderungen. Gestartet wird in der Zeit nach der Liberalisierung der Märkte, welche durch eine starke Dominanz der großen Energieunternehmen, klassische Erzeugungsportfolios und einer geringen Nachfrage nach regenerativen Energien charakterisiert ist. Im Verlauf entwickelt sich ein dynamischer Energiehandel an den Börsen. Aufgrund energiepolitischer Anreize schreitet der umfangreiche Ausbau von regenerativen Energien voran und stellt die konventionelle Erzeugung vor wirtschaftliche Herausforderungen. Eine Zäsur stellen die Reaktorkatastrophe von Fukushima und der geplante Atomausstieg dar. Politisch bewegt sich diese Phase im Spannungsfeld zwischen Zielvorgaben für Klima, Energiewende und Versorgungssicherheit. Das Szenario endet mit aktuellen An- und Herausforderungen um Themen wie Dezentralisierung, Autarkie und Digitalisierung.

Beispielszenario 2: „Zukunft Energiewirtschaft“

Dieses Szenario schafft Raum für die Auseinandersetzung mit dem Thema „Zukunft Energiewirtschaft“. Die klassische Energiewirtschaft sieht sich mit den Folgen aus Atomausstieg und massivem Ausbau der regenerativen Erzeugung konfrontiert. Energieeinsparverordnung, zunehmende Dezentralisierung und autarke Lösungen führen zu einer sinkenden Ertragslage im Bereich der Commodity-Produkte. Der klassische Energiekunde entwickelt sich vom Consumer zum Prosumer. Neue Geschäftsfelder müssen entwickelt und die Nachfrage nach neuen Dienstleistungen befriedigt werden. Dies erfordert neue Denkweisen, Arbeitsweisen und Organisationsformen.